Der Park Von Schönbrunn
Im Jahre 1693 erhielt Jean Trehet den Auftrag zur Gestaltung eines französischen Gartens. Weitere Verschönerungen wurden von Josef Hätzl, Ferdinand von Hohenberg und Steckhoven 1748 bis 1772 vorgenommen. 1775 vollendete Hohenberg die Gloriette, die einen wundervollen Ausblick bietet.

Derselbe Architekt schuf auch 1780/81 den am Ende des Blumenparterres gelegenen Neptunbrunnen mit seinem Wasserspielen. In der Nähe befindet sich das einer Grotte ähnliche Brunnengebäude des "Schönen Brunnens", von dem der Name der Anlage sich herleitet.
Von Hohenberg wurde auch 1776 die sogenannte "Römische Ruine" entworfen. 1777 wurde, nach einem Entwurf Hohenbergs, die Anlage mit dem Obelisk errichtet. Wahrscheinlich stammen auch die Gebäude des "Taubenhauses" und der "Kleinen Gloritte" von Hohenberg.
Eine Zierde des Parkes sind die in der Mehrzahl von Beyer geschaffenen und ab 1773 aufgestellten mythologischen Figuren aus Sterzinger Marmor. Höchst sehenswert ist auch der im Parkgebiet liegende Tiergarten sowie das Palmenhaus.