OLYMP - Der Erste Griechische Nationalpark

Der OLYMP ist aus der altgriechischen Mythologie als der Wohnsitz der Götter bekannt. Die gegend um diesen bekanntesten Berg Griechenlands wurde vor 50 Jahren zum Naturschutzgebiet erklärt und durch besondere Gesetze geschützt. Zwek dieser Gesetze ist die Erhaltung der Umwelt, der Flora und Fauna und aller Werte in dieser Gegend.

Die schon erwähnten Gesetze, die eigens zum Schutze des Olymp verabschiedet wurden, bezwecken auch die Schafung günstiger Voraussetzungen zur Durchführung von wissenschaft lichen Arbeiten um das Thema Wald und Natur. Ein weiterer Zweck dieser Gesetze ist, die Menschen dazu zu bewegen die Natur kennenzulernen, sie zu lieben und zu schützen.

Die Gesetze verbieten jede Arbeit zwecks wirtschaftlicher Nuttung auf einer Fläche von 4.000 Hektar an der östlichen Seite des Olymp. Auf einer weiteren Fläche rund um den "Kern" des Naturparks sind nur solche Arbeiten erlaubt, die die Natur nicht Gefahr bringen.
Durch Gesetze, die später verabschiedet wurden, ist das Naturschutzgebiet auf 17.000 Hektar erweitert worden.
Nationalpark Olymp ist aber nicht nur durch die altgriechische Mythologie und Geschichte bekannt. Kenner heben die Schönheit der Natur und die Vielfalt der Pflanzenwelt in dieser Gegend hervor.

Die Bedeutung des Olymp als Naturpark ist nischt nur in Griechenland sondern auch in der ganzen Welt anerkannt. Im Jahre 1981 hat die UNESCO Nataionalpark Olymp zur "Reserve der Biosphera" erklärt.

Besuch im Nationalpark

Der Nationalpark Olymp befindet sich in der Mitte des kontinentalen Griechenland und seine Annäherung ist leicht über die Auto und Eisenbahn Athen - Thessaloniki, sowie über Landstrassen, die auch die Städte und Dörfer, rings um dem Berg, miteinander verbinden.

Im innern des Nationalparkes gibt es einige Wege und Pfade, die dem Besucher die Gelegenheit anbieten, die Vielfältigkeit der Vegetation und der Landschaft zu bewundern. Für erfahrene Bergsteiger gibt es Routen mit Klettergelegenheiten an die senkrecht aufsteigende Felsseiten.
Zwei wunderschöne Routen beginnen von Lithochoro und enden an den Bergspitzen von Olymp. Die erste folgt die Schlucht von Enipeas Fluss und der Besucher nach einer etwa fünfstundiger Wanderung gelangt am Ort Prionia, wo es Rast - und Informationsmöglichkeiten. Am selben Punkt Prionia kann man auch mit Auto gelengem, nach einer Fahrt von 18 km. Im 4en km dieser Strasse gibt es ein Schultzdienstestelle, wo man Informationen über den Nationalpark erhalten kann.

Am 10ten klm der gleichen Strasse, am Ort Stavros gibt es die Berghütte "Dim. Budolas" (944 m. ü. NN). Entlang der Strasse gibt es viele Aussichtsstelen.
Vier klm vor dem Strassenende, wo es auch einen Parkplatz gibt, begint ein Pfad, das in dei Gipfeln des Olymp führt. Von diesem Punkt ans und nach Füfnfstundigem Gehen, gelangt man in "Mousom" Bergebene in einer Höhe von 2600. ü. NN, wo man in den zwei Berghütten " Giosos Apostolidis" und "Christos Kakalos" sich ausruhen kann. Von hier ist die Route zur Bergspitze leicht und nach etwa eine Stunde gehangt man dort.
Eine andere interessante Wander - Route zu den Gipfeln, begint vom Berg-Ort "Prionia" von wo aus der Bergsteiger in 2 1/2 Stunden in die Berghütte "Spilios Agapitos" (2100 m. ü. NN) gelangt. In Weiteren 2 1/2 Stunden gelangt man an die Gipfeln des Olymp über ein Pfad.

An vielen Stellen gibt es Sitzbänke in der Nähe von Quellen oder Brunnen. Die Forstdirektion von Pieria hat an verschiedenen Stellen Wegweiser und tafeln mit der Landkarte der näheren Umgebung und mit Ratschlägen für die Wanderer aufgestellt.

Nationalpark Olymp 1
Nationalpark bilder 1.
Nationalpark Olymp
Nationalpark bilder 2

Pflanzen und Tiere des Nationalparks

Schon im Jahre 1836 hat sich der französische Botaniker Aucher-Eloy mit den Pflanzen Olymps beschäftigt. Seither haben viele Wissenschaftler die Gegend erfroscht und 1.700 Pflanzenarten registriert. Die meisten dieser Arten findet man auch in allen Mittelmeerländern und in Mitteleuropa. Aber die botanische Art Jankaea heldreichii, eine botanische Reliquie aus der Eiszeit, ist von besonderem Interesse für die Wissenschaftler.

In der zone wo keine Bäume wachsen, gedeihen 150 Pflanzenarten, 23 davon sind nur auf dem Olymp zu finden und sonst nirgedns auf der Welt.

Mit der Tierwelt der Gegend hat man sich wissenschaftlich bisher nich ernsthaft beschäftigt. Es leben hier 32 verschiedene Säugetierdrten darunter Gemsen (Rupicapra rupicapra ), Rehe ( Capreolus capreolus ), Wildschweine ( Sus scrofa ), Wildkatzen ( Felis sylvestris ), Marder ( Martes foina ), Füchse ( Vulpes vulpes ), Eichhörnchen ( Sciurus vulgaris ). Man hat auch 108 verschiedene Vogelarten gezählt. Viele von diesen insbesondere die Raubvögel sind sehr selten, und werden durch internationale Verträge geschützt.

Schlangen, Eidechsen, Schildkröten und viele Insekte ( Vor allen Schmetterlinge ) bereichern die Tierwelt des Naturparks.
In der Antike lebten hier sogar Löwen, wie der griechische Schriftstelter Pausanias (2te Jahrhundert c. Chr.) schreibt.

DIE HEIMISCHEN PFLANZEN DES OLYMP

  • Achillea ambrosiaca , Alyssum hendelii , Asprerula muscosa , Aubrieta thessalla
  • Campanula oreadum , Carum adamovicii , Centaurea incompleta
  • Centaurea litochorea , Centaurea transiens , Cerastrium theoprasti
  • Erysimum olympicum , Festuca olympica , Genista sakellariadis
  • Jankaea heldreichii , Ligusticum olympicum , Melampyrum ciliatum
  • Poa thessala, Potentilla deorum , Rynchosinapsis nivalis , Silene dionysii
  • Silene oligantha ,  Veronica thessalica , Viola striis - notata


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